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04. März 2010
Ans weiße Ende der Welt

Mit den schiffseigenen Zodiacs, zum Beispiel von der MS Fram von Hurtigruten, kommt man auch an entlegene Orte und genießt eindrucksvolle Ausblicke.   © Hurtigruten

Ans weiße Ende der Welt

Erlebniskreuzfahrten in die Antarktis erleben einen Boom. Die berauschende Südpol-Kulisse wird geprägt von blau leuchtenden Eisbergen, den erhabenen Pinguinen und einer einsamen Stille.

Die Antarktis, anderthalbmal größer als Europa, ist ein Kontinent voller Extreme. Nirgendwo ist es so kalt wie hier - im Winter erreichen die Temperaturen durchschnittlich minus 50 Grad Celsius, im antarktischen Sommer kann des Thermometer auf 15 Grad steigen, und nirgendwo ist es einsamer als hier: Im antarktischen Frühling und Sommer (von November bis März) gibt es etwa 4.000 Einwohner, die meisten sind Wissenschaftler, im Winter reduziert sich die Zahl der Forscher in den Stationen dann auf ungefähr 400 Personen.

Viele Menschen erfüllen sich mit einer Reise ins Ewige Eis einen Lebenstraum, und nehmen dafür auch eine sehr weite Anreise in Kauf. Die meisten Antarktis-Reisen starten in Ushuaia, der südlichsten Stadt Argentiniens und führen zur Antarktischen Halbinsel, weil hier auf engem Raum eine Fülle von Tieren und spektakuläre Landschaften zu sehen sind. Hapag-Lloyd Kreuzfahrten Kapitän Thilo Natke, langjähriger Kapitän des Fünfsterne Expeditionsschiffes Hanseatic, ist vor 20 Jahren zum ersten Mal in die Antarktis gefahren. „Damals“, erzählt er im Gespräch mit REISE aktuell, „gab es dort nur zwei Schiffe. Inzwischen sind es 35 bis 40 Schiffe, die regelmäßig in die Antarktis fahren, wobei sich das Spektrum sehr gewandelt hat. Es gibt einige richtige Expeditions-Kreuzfahrtschiffe – mit den entsprechenden Ausstattungsmerkmalen wie Eisklasse, geringe Größe, Lektoren und Zodiacs an Bord. Am anderen Ende des Spektrums stehen heute riesige Schiffe, die teilweise mit mehr als tausend Passagieren unterwegs sind, die aber in der Antarktis etwas ganz anderes machen als wir. Sie fahren dort ein bisschen spazieren, aber schauen sich die Eiswelt und die Pinguine nur von weitem an. Zum Glück bekommt der Gast von diesem Massentourismus in der Antarktis nichts zu spüren, weil es strenge Richtlinien gibt und die Fahrpläne der Schiffe koordiniert werden.“

Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Printausgabe.

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Bei Hapag-Lloyd Kreuzfahrten kommen Passagiere der MS Bremen un...

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