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04. März 2010
Wüsten-Leben

Spiritueller Beduinengeist vereint die Urkraft der Erde mit der Melodie des Wohlfühlens. Die Felsenstadt Petra erwacht heute wieder zu neuem Leben.
 © Stephanie Grünberger / REISE-aktuell

Wüsten-Leben

Karge Felsenlandschaften und das lebendige Meer treffen in Jordanien auf kulturelle Hochburgen. Der Wind von 1.001 Nacht wehte Stephanie Grünberger um die Nase.




Das Königreich Jordanien ist ein strahlendes Land, das aus dem wärmenden Sonnenlicht eine Kraftquelle speist, die sich auf die Seelen und Körper der Besucher überträgt. Farbenmeere kräftiger Gelb- und Brauntöne schwappen in das Blau eines Schwarzen Meeres im Süden des Landes oder in eine stille Glocke einer mysteriösen Besinnlichkeit des Toten Meeres. Das „Bahr Lut“, das Meer des Lot, wie es auch genannt wird, befindet sich 410 Meter unterhalb des Meeresspiegels und ist somit der tiefste zugängliche Punkt der Erde. Mit einem Salzgehalt von 31 Prozent ist es zehnmal salzhaltiger als alle anderen Weltmeere. Genau das wirkt bei Haut- oder Atemwegserkrankungen Wunder, da die heilenden Mineralien eine antiseptische Wirkung haben. Zahlreiche Badesalze, Kosmetika, Gesichtmasken und diverse Hautcremes ergänzen das Kurprogramm. Magnesium wirkt antiallergisch und verzögert die Hautalterung, Kalzium verbessert die Blutzirkulation und kräftigt Knochen und Nägel, Brom entspannt die Muskeln, Kalium reguliert die Hautfeuchtigkeit, Schwefel entgiftet und stärkt das Gewebe. Es sind rund 40 Milliarden Tonnen an diesen kostbaren Mineralien im Toten Meer gelöst. Wohlfühlen ganz von selbst, es ist ein Eins werden mit der umgebenden Naturkraft, die tief in jede Faser des Körpers eindringt.

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Die 2.000 Jahre alte Felsenstadt der Paläste Petra.

Im Süden des Landes liegt versteckt in einer atemberaubenden Schlucht namens Siq die 2.000 Jahre alte Stadt Petra aus Grabfassaden und hochaufstrebenden Tempelanlagen wie dem Schatzhaus Al Khazneh. Sandsteinfelsen schillern von rosa über gelb zu blau und rot und scheinen den Besucher, der darin versinkt, sacht in eine andere Welt des arabischen Volksstammes der Nabatäer und der damit verbundenen vergangenen Hochkultur zu entführen. Von diesem verborgenen Stützpunkt aus schienen sie die Sterne des Himmels bis nach Sinai und Damaskus zu beherrschen. Nach einem fast zwei Kilometer langen Marsch erreicht man den fulminanten Eingang der Hauptstadt der römischen Provinz Arabien, zu der es unter Trajan 106 nach Christus wurde.

Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Printausgabe.

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