Radfahrer willkommen
Wärmende Sonnenstrahlen, klares Meer, perfekte Straßen für Rennradler und herrliche Trails für Mountainbiker – Zypern ist ein Geheimtipp für Radfahrer aller Gattungen und beinahe 365 Tage im Jahr.
Nach 1.000 Höhenmetern bergauf schmeckt Wasser wie Wein. Mit brennenden Oberschenkeln an die staubigen Mountainbikes gelehnt, lässt sich der Lohn der Plagerei genießen: das sagenhafte Panorama bis ans Meer, hinweg über rollende Hügel, blühende Orangenplantagen, okkerfärbige Felder. Hier auf der Bergspitze im Süden Zyperns haben sich die Mönche des Stavrovouni-Klosters – dem angeblich strengsten Männerkloster der Welt – einen wirklich schönen Platz für ihr entbehrungsreiches Leben ausgesucht. Von der Schokolade, die uns Radler gerade die Pause versüßt, können die Mönche hinter den Mauern allerdings wohl nur träumen.
Neben den schönen Stränden ist es auch dei Gastfreundschaft der Zyprioten, die dieser Insel einen besonderen Charme bescheren. Für den Rest sorgt das Klima von überaus milder Sorte. Nur im Sommer, da wird´s gewaltig heiß und 40 Grad stehen im Hochsommer an der Tagesordnung. Besucht kann die Insel dennoch das ganze Jahr über, nicht weniger als 340 Tage im Jahr lacht die Sonne vom Himmel, und wer den Reisetrubel im Juli und August meidet, wird in Zypern mehrfach belohnt. Im Frühling ist´s grüner und eine frische Brise entschärft die Sonnenkraft und der Herbst lockt mit angenehmen Wasser- und Lufttemperaturen. Ja selbst im November ist Meerbaden keine Kneippkur. Zugleich sind die Touristen-Metropolen und Straßen wie leergefegt und die Strände gesäumt von Botschaften der Natur. Wer aber mit Liebe ins Pedal tritt, wird Zypern schmerzlich wieder verlassen. Der Radsport steckt auf der im östlichen Ende des Mittelmeeres gelegenen Insel noch in den Kinderschuhen, was verwundert angesichts der perfekten Spielwiese. Ob Rennradler, Mountainbiker, Profi oder Hobby-Strampler, jeder kommt auf seine Kosten. Bei jeder Ausfahrt mit dem Drahtesel können tausende Höhenmeter mit einem Stück genascht werden, oder gleichzeitig eher entspannt der Küste gefolgt werden.
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