Madeira ist eine portugiesische Insel etwa 1.000 Kilometer südwestlich von Lissabon im Atlantischen Ozean. © www.imagesofportugal.com, Portugiesisches Fremdenverkehrsamt
Grünes Paradies im Atlantik
Zerklüftete Berge, saftige Hügel, atemraubende Panoramen, zahllose Blumen, frische Luft, klares Meer, gutes Essen und süßer Wein – willkommen auf Madeira, der zwischen Marokko und Portugal gelegenen Atlantikinsel.
Umrandet von brechenden und tosenden Wellen ragen 500 Meter hohe Klippen und Steilküsten aus dem Meer, voller Zeder- und Lorbeerwälder mit grünstem Grün. Rund ein Drittel Madeiras durchbricht 1.000 Höhenmeter, und ist von daher auch als Paradies für Jene zu verstehen, die gerne herumstiefeln. Wandern in reinster und schönster Form, ob auf dem Pico Ruivo, der sich 1.862 Meter aus dem Meer reckt, oder inmitten der bis nach Porto Moniz, zum nordwestlichsten Zipfel der 794 Quadratkilometer großen Insel reichenden Laurazeenwäldern. Ein unbedingtes Muss ist das grüne Zauberreich Caldeirao Verde. 112 Pflanzenfamilien und nahezu 800 Arten gedeihen in dem Talkessel. Orchideen, Wolfsmilch, Eukalyptusbäume, die Liste könnte endlos fortgeführt werden. Die Luft scheint bei all den intensiven Düften auf der Zunge zu lecken und macht damit Madeira zur Pforte der Tropen. Ohne Gefahren des Dschungels, denn die „wildesten“ Tiere hier sind Kaninchen. Man begegnet auch Landwirten, die nach althergebrachter Tradition die Früchte des Bodens ernten, oder Weinbauern, die im Lavagestein edle Trauben hegen und pflegen.
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