Das Zentrum von Val d'Isère mit seiner breiten Flanier- und Shoppingmeile erstrahlt im Weihnachtsglanz. © Val d'Isere
Pulverschnee & Gänseleber
Die grandiosen Skigebiete der Westalpen gepaart mit höchsten kulinarischen Gaumenfreuden: Savoir-vivre auf der Piste hat schon was, findet Claudia Jörg-Brosche.
Pferdekutschen, mittelalterliche Häuser und üppige Lichtergirlanden dominieren die Fußgängerzone. Es ist ein Dorf wie aus dem Bilderbuch: Megève in Hochsavoyen ist einer der mondänsten Skiorte Frankreichs. Im Jahr 1916 verliebte sich Baronin Rothschild in das Bauerndorf, versammelte die Reichen Europas um sich und machte es très chic! Auch heute noch ist Megève ein entzückendes Bergdorf – und kombiniert diesen Charme mit einem gewaltigen Skigebiet: „Evasion Mont Blanc“ bietet satte 445 Pistenkilometer. Doch auch 50 aktive Bauern wirtschaften noch im Ort – und sie sitzen abends gemeinsam mit den wohlhabenden Jetset-Gästen an einem Tisch. Das ist typisch für Megève, dem „Kitzbühel Frankreichs“. Val d’Isère wiederum ist das Mekka von Off-Piste-Könnern: sie finden himmlische Herausforderungen im Variantengebiet „Le Fornet“ im hintersten Talschluss oder im mittelschweren „Vallee Perdue“ („verlorenes Tal“), einem extrem schmalen, malerischen Canyon flankiert von steil aufragenden Felsen. Das nahezu grenzenlose Skivergnügen hier dauert bis Mai: Der gewaltige Skigroßraum „Espace Killy“ reicht bis in luftige Gletscherhöhen von 3.456 Meter hinauf (300 Pistenkilometer), im Sommer geht es am Gletscher weiter. Vom 3. bis 15. Februar 2009 versammelt sich in Val d’Isère übrigens die Skielite zu den Alpinen Ski-Weltmeisterschaften 2009.
Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Printausgabe.

