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Reisetagebuch

von Birgit Schilcher

05. September 2009

Die große Mauer schlängelt sich wie ein steinerner Drache durch China. © Birgit Schilcher/REISE-aktuell

Ni hao Beijing

Was wäre ein Besuch in Peking ohne Ausflug zur Großen Mauer – Birgit Schilcher hat sich auf die Suche nach dem längsten Bauwerk der Welt begeben.

Weitläufig, wie ein steinerner Drache, schlängelt sich vor meinen Augen die Große Mauer mit ihren Wachtürmen durch die bewaldete hügelige Berglandschaft. Wie oft hat man diesen Anblick schon auf Bildern und in Filmen gesehen – aber eine direkte Begegnung mit dem längsten Bauwerk der Welt hinterlässt wahrlich bleibende Eindrücke. Der 6.350 Kilometer lange Schutzwall zieht sich vom Osten Chinas bis in die Wüsten der Inneren Mongolei – und die chinesische Hauptstadt bildet zur Besichtigung den idealen Ausgangspunkt. Wer Menschenmassen entkommen möchte, wählt den Mauerabschnitt bei Mutianyu, der etwas außerhalb von Peking liegt und daher weniger überlaufen ist. Vorbei an Souvenirhändlern und nach kurzer Wanderung über mehrere hundert Stufen erreicht man das faszinierende Bauwerk. Bei diesem großartigen Anblick sind die Mühen – die bei Benutzung der Seilbahn gänzlich entfallen würden – schnell vergessen und einem Beschreiten der majestätische Mauer steht nichts im Wege.

Mehr über Peking lesen Sie in der Herbst/Winter-Ausgabe von REISE-aktuell, die ab 9. November 2009 im Handel erhältlich ist.

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Viele Touristen lassen sich das längste Bauwerk der Welt nicht entgehen.
Seilbahn oder Stufen - die Entscheidung für den Weg zur Mauer steht einem frei.
Der Mauerabschnitt von Mutianyu in seiner vollen Pracht.

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