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An den Küsten wird daran gearbeitet, die ältesten Korallenriffe der Welt und deren Artenvielfalt zu erhalten. © andBeyond

Korallenriffe und Artenvielfalt werden durch neue Initiative geschützt

Das vor zwei Jahren vom Luxusreiseveranstalter gegründete Projekt Oceans Without Borders verzeichnet erste Erfolge an den Küsten des Indischen Ozeans

Sie sind nicht nur der wahrgewordene Traum für passionierte Taucher, sondern verlangen auch ganz besonderen Schutz: die sensiblen, marinen Ökosysteme. Ziel des von &Beyond ins Leben gerufenen Projektes "Oceans Without Borders" ist der Schutz der fragilen Unterwasserwelt rund um die drei Inseln &Beyond Mnemba Island bei Sansibar, &Beyond Benguerra Island im Bazaruto Archipel Mosambiks und &Beyond Vamizi Island im Quirimbas Archipel ebenfalls vor Mosambik: Gemeinsam mit der hiesigen Bevölkerung wird an den Küsten mit einer Länge von rund 2.000 Kilometern mit Nachdruck daran gearbeitet, die ältesten Korallenriffe der Welt und deren Artenvielfalt zu erhalten - kein leichtes Unterfangen. Doch wie schon das Nashorn-Schutzprojekt "Rhinos Without Borders" sich zu Land für die Artenvielfalt engagiert, so trägt &Beyond nun auch im Indischen Ozean entscheidend zu einer intakten Unterwasserwelt bei. Einen Einblick in die Arbeit von Oceans Without Borders und der Meeresbiologin Tessa Hempson, Operations Manager von Oceans Without Borders bei &Beyond, gibt der Film VAMIZI, der aktuell bei der International Ocean Film Tour zu sehen ist. 

Die Arbeit auf Vamizi ist eines der ersten und prestigeprächtigsten Projekte von Oceans Without Borders. Denn das umliegende Riff gilt als besonders schützenswert: Es gehört zu den ältesten und gesündesten der Welt und übernimmt in seiner Umgebung die Rolle eines Mutterriffs; in Zeiten des weltweiten Korallensterbens ein extrem wichtiges Naturerbe, das es zu schützen gilt. Jedes Jahr erwacht hier das Wasser an der Korallenküste im Licht des Vollmondes zum Leben. Mehr als 200 verschiedene Korallenarten blühen auf und entlassen ihre Eier und Samen ins Meer: ein atemberaubendes Farbenspiel. Die sogenannte Korallenblüte ist das erste einer Reihe von Naturereignissen, die dem Riff neue Kraft geben und zugleich eine positive Auswirkung auf andere Riffe haben. In den folgenden Monaten kommen winzige Meereslebewesen ans Riff, um sich vom Laich der Korallen zu ernähren. Sie wiederum locken die größeren Fische an, so auch die Grauen Riffhaie.

Genau hier setzt Oceans Without Borders an: Das Verhalten der Grauen Riffhaie, aber auch das der seltenen Dugongs, Buckelwale oder der Grünen Meeresschildkröte gilt es wissenschaftlich zu erforschen, um die Gesundheit des Riffs zu prüfen und potenzielle Gefahren für das sensible Ökosystem schnellstmöglich zu erkennen. Tessa Hempson und ihr Team markieren daher in aufwendigen Aktionen die Haie, erfassen ihre Wanderrouten und ihre Lebenszeit.

Zweiter wichtiger Pfeiler der Arbeit ist die enge Zusammenarbeit mit der Bevölkerung vor Ort. Wie auch schon bei den Artenschutzprojekten an Land ist es für &Beyond essentiell, die Menschen der lokalen Gemeinden aufzuklären und sie eng in die Schutzmaßnahmen mit einzubeziehen. Hierzu zählt zum einen die Ausbildung, bei welcher die Gemeindemitglieder lernen, wie sie die Schätze der Natur schützen können. Zum anderen werden in Zusammenarbeit mit der Africa Foundation und den Friends of Vamizi alternative Einkommensquellen abseits der Fischerei entwickelt und gefördert. Aber auch eine Vergrößerung des Lebensmittelangebots ist Ziel des Projekts: Durch den eigenen Anbau von Gemüse und dem Betrieb kleiner Farmen sind die Einheimischen nicht mehr ausschließlich auf den Ozean als Lebensmittellieferant angewiesen.

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