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Langstreckentest für den neuen Outlander Plug-in-Hybrid EV inkl 4WD '19

Über einen Praxislangstreckentest wollte Mitsubishi Motors Schweiz erfahren, ob die angegebene Norm- Reichweite von bis zu 800 km beim Outlander PHEV '19 unter realistischen Bedingungen erreichbar ist. Mit diesem Ziel brach der bekannte Hypermiler Felix Egolf samt Beifahrerin im neuen Outlander PHEV '19 mit vollgeladener Lithium Ionen-Batterie und vollem 45 Liter Benzintank zum alpinen Praxistest auf.

Die Topografie der mitteleuropäischen Alpen führte zunächst von Rothenburg bei Luzern nach Salzburg. Via Schindellegi, Ricken und Wasserfluh fuhr der Hypermiler durchs Appenzellerland und das Rheintal bevor er das Tagesziel Au im Bregenzerwald erreichte. "Die vollgeladene Lithium Ionen-Batterie wurde dabei nicht einfach leergefahren. Mittels EV-Taste konnten wir den rein elektrischen Betrieb bewusst abrufen, wenn es uns sinnvoll erschien, beispielsweise bei Orts-Durchfahrten, stockendem Verkehr oder leichten Gefällstrecken. Eine Reserve von mindestens zwei Batteriebalken wurde immer bewahrt um unvorhergesehene Staus emissionsfrei im EV-Modus zu passieren", sagt Felix Egolf.

Danach folgte der 1.679 Meter hohen Hochtannbergpass. Der dabei entstandene Verbrauch wurde durch lange Gleit- und Gefällstrecken ins Lechtal kompensiert. Die Route führte weiter über Bad Tölz und über die A8 Richtung Salzburg, wobei die Mozartstadt rein elektrisch passiert wurde und anschließend ging es auf die Rückfahrt in Richtung Berchtesgaden. Via Innsbruck weiter zum schweizerischen Zielort Samnaun. Dort zeigte der Bordcomputer eine zurückgelegte Distanz von 801,1 km, über 6000 Metern Höhendifferenz und es wurde der Benzintank erstmals gefüllt: mit exakt 43,8 Litern. Daraus ergibt sich für die zurückgelegte Langstreckenfahrt ein Durchschnittsverbrauch von 5,47 l Benzin plus 1,21 kWh Strom auf 100 km mit 60% rein elektrischen Fahranteil.

Für den erfahrenen Hypermiler Felix Egolf standen bei diesem Test die realistischen Bedingungen im Vordergrund: "Solch ein Test ist vor allem dann sinnvoll, wenn die Bedingungen realitätsnah sind. Zu zweit in einem voll ausgestatteten Fahrzeug bei kühleren Temperaturen auf einer Strecke unterwegs. Diese Umstände bewegen sich viel näher an einer realen Fahrsituation, als ein Test auf dem Prüfstand".

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