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Hotel Liberty

Die etwas andere Art zu reisen: Schlafen im Knast. © Hotel Liberty

Schlafen im Knast und Schlemmen im Tresor

Träumen im ehemaligen Gefängnis, Trinken in der Szenekneipe oder Genießen zwischen Achterbahnen: In Baden-Württemberg überrascht so mancher gastronomische Betrieb mit einer originellen Location.

Mehr als Wasser und Brot: Schlemmen im ehemaligen Knast

Dicke Mauern, Zellentüren und Gitter vor einzelnen Fenstern lassen es erahnen: Das fast 200 Jahre alte Backsteingebäude in Offenburg erfüllte ursprünglich andere Funktionen. Von 1845 bis 2009 wurden hier politisch Verfolgte, Widerstandskämpfer und Kriminelle eingesperrt. Doch Pritschen, enge Zellen und Häftlinge sucht man mittlerweile vergebens. Mit hochwertiger Ausstattung und einem modernen Glaskubus wurde aus der bedrückenden Gefängnisatmosphäre ein Wohlfühltempel für Genießer. Das Designhotel Liberty verfügt über 38 Zimmer und Suiten. Im Restaurant sorgt das Küchenteam dafür, dass nicht nur Wasser und Brot, sondern regionale und saisonale Spezialitäten direkt vom Grill auf den Tisch kommen. 

Genießen zwischen Achterbahnen: Sterne-Restaurant im Freizeitpark

Nach dem Adrenalinkick in der Achterbahn weiter zur Wildwasserbahn und dann rein in die Erlebniswelt. Zwischendurch vielleicht noch schnell ein paar Pommes und Burger verdrücken. So stellt man sich einen klassischen Tag im Freizeitpark vor. Nicht so im Europa-Park Rust, dem weltweit einzigen Freizeitpark mit 2-Sterne-Restaurant. Im "Ammolite - The Lighthouse Restaurant" wird Kulinarik auf höchstem Niveau geboten. Küchenchef Peter Hagen-Wiest präsentiert bodenständige Küche mit kreativer Raffinesse. Und auch rein äußerlich ist das Restaurant eine Besonderheit: Es befindet sich im Leuchtturm des 4-Sterne-Superior Hotels "Bell Rock". 

Dinieren unterm Schlot: Kochkunst im Industriedenkmal

Einst wäre ein gemütlicher Abend im Karlsruher Kesselhaus undenkbar gewesen. Ein Heizkessel versorgte hier die alte Fabrikanlage mit Strom und produzierte Qualm und Ruß. Heute ist das anders: 2009 wurde das Kesselhaus renoviert und für die Nutzung als Restaurant umgebaut. An die Zeit als Fabrikgebäude erinnern nur noch die Stahlkonstruktion und die Türen des denkmalgeschützten Gebäudes. Dafür laden nun zwei gastronomische Bereiche zum genussvollen Verweilen ein. Das Kesselhaus Bistro bietet im warmen Backsteinambiente gehobene, moderne Küche für jeden Tag. Und im Gourmetrestaurant "Le Salon" darf man sich auf geschmackliche Überraschungen von Sternekoch Sven Hemmann freuen. 

Vom stillen Örtchen zur Szenekneipe: Palast der Republik

Menschen stehen beieinander, sitzen auf Bänken und dem Fußboden, lassen den Tag Revue passieren; es herrscht eine entspannte Stimmung - und das alles rund um ein Stuttgarter Klohäuschen? 1926 wurde der Pavillon als einfache Überdachung der unterirdischen Toilettenanlage errichtet und von 1936 bis in die 80er Jahre als Zeitungskiosk genutzt. Nach einer kurzen Zeit als Imbissbude startete 1989 der Bierausschank unter dem Namen "Palast der Republik". Schnell entwickelte sich das Häuschen in der Friedrichstraße zum Szenetreff für ein Feierabendbier und zum Dreh- und Angelpunkt des Stuttgarter Nachtlebens. An die alte Funktion der Mini-Kneipe erinnern nur noch Fotos und die Treppenstufen, die heute noch wie früher hinunter zu den Toiletten führen. www.stuttgart-tourist.de/a-palast-der-republik

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