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Sibirien ist das neue Trendreiseziel und bezaubert mit beeindruckenden Naturlandschaften wie dem Baikalsee. © Shotshop

Sibirien wird zum heißen Pflaster

Abseits von Norwegen, Schweden und Dänemark, hat auch ein überraschendes Ziel an Beliebtheit zugenommen: Die Wildnis Sibiriens zieht Touristen an wie noch nie.

Die russische Eisenbahn greift in den nächsten Jahren so richtig ins Volle, um mit Milliardeninvestments den Sibirienbesuch mit der Bahn noch attraktiver zu machen. Rund 8,4 Milliarden Euro werden eingesetzt, Sibirien und die längste Eisenbahnstrecke der Welt stehen dabei natürlich im Fokus. Auch bei Besuchern ist die Schönheit der Region ins Bewusstsein gerückt. Für eine Fahrt mit der "Transsib" müssen die Reisenden nicht sämtliche 9.300 Kilometer von Moskau nach Wladiwostok, sieben Zeitzonen und 100 Städte durchfahren. Wer Sibirien entdecken will, dem sei die Strecke zwischen Wladiwostok und Omsk ans Herz gelegt.

Die Must-Visits

Wladiwostok: Russlands Vorposten im Pazifik hat maritimes Flair. Es gibt hier viel zu sehen - vor allem für Militärliebhaber. Zum Beispiel ist das 1936 gebaute Gedenk-U-Boot C-56 einen Besuch wert, sowie die Woroschilow Artilleriebatterie. Sie zieht jährlich tausende Interessierte an. Aber auch der Leuchtturm Tokarewskij, einer der ältesten im Fernen Osten, gehört zu den beliebten Zielen der Region.

Der Baikalsee: Irkutsk, das Paris Sibiriens, ist auf der Transsib-Route eine besonders wichtige Station. Die Stadt mit mehr als einer halben Million Einwohnern ist der Ausgangspunkt zum nahe gelegenen Baikalsee. Er ist der tiefste und wasserreichste See der Welt. Im Dorf Listwjanka starten die Erkundungen rund um den Baikalsee. Tourismusmagneten sind hier der mystische Schaman Stein und das Baikal-Museum, die Nikolaus-Wundertäter-Kirche und der Fischmarkt.

Krasnojarsk, benannt nach seinen roten Flussklippen, hat nicht nur die wunderschöne Paraskewa-Kapelle anzubieten. Hier lockt vor allem Natur: Am Stadtrand liegt das Naturschutzgebiet "Stolby", wo zwischen Granitformationen mit eigenwilligen Namen wie "Großmutter" oder "Bauchoben" herrliche Wanderungen möglich sind. Ein Sessellift zur Aussichtsplattform bietet einen großartigen Ausblick über den Nationalpark.

Omsk bildet den Abschluss der Sibirien-Reise. 70 Jahre lang war die Stadt für westliche Besucher gesperrt. Heute offenbart sie Besuchern die schönste Kirche Sibiriens: die Uspenskij Kathedrale. Auch die erste und zweite Festung von Omsk sowie das Atschairsker Frauen-Kloster sind ein Muss bei jedem Besuch.

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