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M. Hechenberger

Das Hotel Das Triest setzt mit seiner Erweiterung neue Maßstäbe in den Bereichen Hotellerie, Kulinarik und Veranstaltungen (v.l.n.r.): Paul Brozsek, Head of Development der List Group, General Manager Oliver Dzijan und Thomas Michor, Head of List Hospitality Group, stellen im Bistro Porto die Neuerungen vor. © M. Hechenberger

Wiens legere Eleganz

Das elegante Viertel auf der Wieden hat einen neuen Mittelpunkt: Das Hotel Das Triest setzt mit seiner Erweiterung neue Maßstäbe in den Bereichen Hotellerie, Kulinarik und Veranstaltungen. Neben 49 zusätzlichen Zimmern und Suiten verwöhnt ein neues Bistro neben dem bewährten Restaurant „Collio“ mit italienischen Spezialitäten. Die legendäre „Silver Bar“ wurde erhalten und in den Dachgeschoßen bieten fantastische Seminarräume samt Terrassen einen imposanten Blick auf den Stephansdom.

Mehr als 300 Jahre Tradition begegnen dem Gast im Hotel Das Triest. Zum historischen Konnex - als ehemaliger Stützpunkt für die Postkutschenverbindung zwischen Wien und Triest - wird nun mittels einer Erweiterung des geschichtsträchtigen Hauses ein neues Kapitel aufgeschlagen. "Es war eine große Herausforderung aber auch wertvolle Aufgabe für uns, die geschichtsträchtige Welt von gestern, die hervorragende ursprüngliche geschaffene Gestaltung des Hotels von Sir Terence Conran 1995, mithilfe dreier herausragender Architektenbüros in die heutige Zeit zu führen, um eine legere Eleganz samt zeitgemäßem Ambiente zu schaffen", betont Thomas Michor, Head of List Hospitality Group. "Das um das Gebäude der Österreich Werbung hin zum Rilke-Platz erweiterte Haus weist viele Höhepunkte auf", erklärt General Manager Oliver Dzijan.

"Unser Dank gilt an dieser Stelle natürlich den drei gestaltenden Architekturbüros, allen voran an HD Architekten, die als Objektplaner die Federführung dieses Projekts innehatten. Sie wurden von Wehdorn Architekten unterstützt, die für die Gestaltung der neuen Suiten und Zimmer verantwortlich zeichnen und den Übergang der zeitlosen Schönheit des Werkes von Sir Terence Conran in die heutige Zeit in einzigartiger Weise umgesetzt haben. Im Gastronomiebereich, namentlich dem Bistro ist es gelungen, mit BEHF Architects das derzeit angesagteste Konzeptteam für Planung und Umsetzung insbesonders des neuen Bistros Porto mit an Bord zu holen", erklärt Paul Brozsek, Head of Development der List Group.

49 neue Zimmer und Suiten

Die neu gestalteten Zimmer von Wehdorn Architekten weisen zum Großteil drei Bereiche: auf: Erstens, das möbelartig in den Raum gestellte Entrée, welches die notwendigen Infrastrukturen, wie Garderobe, Minibar, Bad und WC, aufnimmt. Die dunkelbraune Nussholz-Struktur unterstreicht den Möbelcharakter; die lichte Höhe in diesem Bereich ist auch niedriger als der übrige Raum, weil darüber - für den Gast unsichtbar - Haustechnik und Klimaanlage installiert sind.

Dem Entrée folgt der Hauptraum mit dem bequemen Doppelbett, dem gegenüber sich ein multifunktionales Bord befindet, das Arbeitsplatz und auch TV-Gerät aufnimmt. Die von der Künstlerin Esther Stocker entworfenen Wandpaneele unterstreichen die Wärme und Wohnlichkeit des Raumes.

Straßenseitig liegt als drittes Element eine Art Alkoven, der von den meisten Zimmern aus, auch einen beeindruckenden Ausblick auf die Wiener Innenstadt mit St. Stephan bietet. Schließt man die Vorhänge des Alkovens, entsteht ein vollkommen neuer Raumeindruck: Ganz im Sinne Conrans entstehen Räume, die von Intimität und Behaglichkeit geprägt sind und das vermitteln, wofür Das Triest seit langem bekannt ist: gemütliches Wohnen im Hotel.

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