Castello di Querceto, ein historischer Chianti Classico Produzent, liegt im Herzen von Chianti. © Castello die Querceto
Die Crus des Castellos
Fünf Weine des Castello die Querceto präsentieren sich als exzellente „Crus“ mit markanter Persönlichkeit.
Castello di Querceto, ein historischer Chianti Classico Produzent, liegt in Greve, im Herzen von Chianti. Die geologische Struktur dieses Terrains ist auf die „Monti del Chianti“ zurückzuführen, deren Böden sich im nördlichen Zipfel aus vielfarbigem Schiefer zusammensetzen. Auf den 60 Hektar Weinbergen des Gutes hat jede Parzelle ihre eigene Identität. Zu den Besonderheiten der einzelnen Weingärten kommen die Merkmale der unterschiedlichen Rebsorten hinzu, was die Besonderheit der Weine ausmacht.
Ihnen voran geht der Sangiovese, dem sich Canaiolo, Cabernet Sauvignon, Merlot und einige andere Rebsorten anschließen. Um die Vielfältigkeit der Böden und Rebsorten zu unterstreichen, vinifiziert Alessandro François seit Ende der siebziger Jahre die Trauben aus seinen erstklassigen Lagen getrennt voneinander, um „Crus“ mit markanter Persönlichkeit zu erhalten. Heute werden auf Castello di Querceto fünf Weine hergestellt, die auf sehr kleinen Weinbergsflächen heranwachsen. Jeder der fünf Weine präsentiert in Verbindung mit den Eigenschaften seiner Traube eine Welt für sich. In Reihenfolge ihres Geburtsdatums sind es La Corte, Il Querciolaia, Cignale, Il Picchio und Il Sole di Alessandro.
La Corte wurde 1978 zum ersten Mal gekeltert und besteht aus reinem Sangiovese. Seine große Langlebigkeit wird von einer anfänglichen Härte begleitet, die aufgrund der Bodenbeschaffenheit der vier Hektar entsteht. Schon 70 Jahre zuvor wurde auf dem gleichen Weinberg Sangiovese angebaut, den der Großvater von Alessandro, Carlo François, ebenfalls rebsortenrein vinifizierte. Wie ein Pionier erkannte er intuitiv das große Potential der wichtigsten Rebsorte des Chianti.
Il Querciolaia, der erster Jahrgang war 1985 zum Abfüllen bereit. Es ist eine Cuvée aus Sangiovese (65%) und Cabernet Sauvignon (35%), zwei Primadonne für einen würdevollen Wein.
Cignale (auf Deutsch Wildschwein) wurde 1986 zum ersten Mal gekeltert. Weich und zugleich kraftvoll vereint er die Trauben von Cabernet Sauvignon (90%) und Merlot (10%). Er zeigt keinerlei internationale Note, sondern präsentiert sich als reine Frucht der Chianti-Region.
Il Picchio, 1988 war sein erster Jahrgang. Es ist ein Chianti Classico, der durch seinen hohen Anteil an Sangiovese die Rebsortengeschichte der Region unterstreicht. Er verbindet die Kraft des Sangiovese (92%) mit der Samtigkeit des Canaiolo (8%).
Il Sole di Alessandro, seine zwei Hektar Weinberge sind vollends für Cabernet Sauvignon bestimmt. Die Böden, auf denen er heranwächst, sind – ungewöhnlich für das Tal von Dudda - reich an Sand. Er wurde 1998 zum ersten Mal geboren und ist somit die jüngste Kreation des Hauses François. Es ist ein verlockender und sinnlicher Wein mit einer sanften und runden Tanninstruktur.
Cignale:
Rotwein
Indicazione Geografica Tipica (IGT) Colli della Toscana Centrale
Anbauzone: Greve in Chianti (Firenze)
Rebsorten: Cabernet Sauvignon 90 Prozent , Merlot 10 Prozent
Lagenbezeichnung: Ponticini - La Sorgente
Größe der Lage: 4 ha
Anpflanzung: 1981
Produktion: 25 hl/ha - ungefähr 15-20.000 Flaschen
Vinifizierung: Dauer der Maischegärung ungefähr 20 Tage
Ausbau: 20bis 24 Monate in Barriques
Verfeinerung: mindestens 6 Monate auf der Flasche
Erster Jahrgang: 1986
Alkoholgehalt: ungefähr 13 Prozent
Farbe: sehr intensives Rubinrot
Bouquet: elegant und komplex
Geschmack: harmonisch, weich, tief, langanhaltend und gut strukturiert
Passt zu: rotem Fleisch und Wildfleisch sowie zu gereiftem Käse
Serviertemperatur: 18°/20°C
am besten einige Stunden vor dem Servieren öffnen


