10. Juli 2012
Lebenselexier Wasser

Ob Paragliding, Segeln, Surfen oder Stand Up Paddleboarding – der Achensee lockt Sportbegeisterte nach Tirol. © Achensee Tourismus

Lebenselexier Wasser

Der Achensee, der größte See Tirols, ist ein wahres Freizeitparadies.

Der Achensee erstreckt sich wie ein Fjord zwischen den Gipfeln von Rofan- und Karwendelgebirge. Zu den Haupt-Attraktionen der Region rund um den Achensee gehört für viele Urlauber der See selbst. Segler und Surfer schätzen die hervorragenden Windverhältnisse, Taucher die Unterwasser-Sichtweiten von bis zu zehn Metern, Angler den enormen Fischreichtum. Und Naturliebhaber geraten beim Anblick des schon fast karibisch anmutenden Farbenspiels ins Schwärmen. Aufgrund des hellen Kalkgesteins ringsum schimmert die Wasseroberfläche von türkisblau bis aquamarin. Besonders in den flacheren Bereichen auf der Südseite, wo sich das Wasser bis 22 Grad erwärmt. Treffpunkt für Familien ist daher das Strandbad in Maurach mit seinem sanft abfallenden Uferbereich. Am Tiroler Meer können Gäste ab sofort Stand Up Paddleboarding ausprobieren. Die Technik ist einfach. Dennoch bietet sich der neue Trendsport mit Südseeflair für sportlich Ambitionierte als ideales Ganzkörper-Workout an. Beine, Rücken, Rumpf, Arme – alles wird beansprucht und bei entsprechendem Tempo oder Distanzen auch die Kondition. Wer sich nur ein Brett und Paddel ausleihen möchte, zahlt 10,- Euro die Stunde. Mit Lehrer sind es 15,- Euro. Stand Up Paddleboarding eignet sich für Kinder ab acht bis zehn Jahren. Die Altersgrenze nach oben ist offen. Besonders romantisch sind die Early-Morning- und Sundowner-Sessions.

Besonders herzlich geht’s auf den Almen zu. Etwa auf der Köglalm, die in 1.428 Meter Höhe über Achenkirch thront und von der aus man einen herrlichen Blick über den See genießt. Oder auf der Dalfazalm. Der Weg dorthin ist mit Wellnessliegen gesäumt und führt direkt am rauschenden Wasserfall vorbei. Insgesamt stehen 500 Kilometer markierter Wanderwege zur Auswahl und von Hütte oder Alm zu Alm sind es oft nicht mehr als ein bis zwei Stunden. Die Chancen, Gämsen, Steinböcke, Murmeltiere und Hirsche zu erspähen, stehen besonders gut im Alpenpark Karwendel, dem größten Schutzgebiet der Nördlichen Kalkalpen. Wer hoch hinaus will, ohne dabei gleich aus der Puste zu kommen, gelangt mit der Rofanseilbahn oder der Karwendel-Bergbahn in die Welt der Gipfel.

als PDF »

« zurück | zur Übersicht | | Karte 'Österreich' anzeigen »

Die aktuellsten News aus 'Österreich' als RSS Feed abonnieren
RSS
reiseaktuell auf twitter
TWITTER


login »JPETo™ CMS © Martin Thaller, Vienna, Austria