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13. Dezember 2010
Weltcuphauch

Am Hahnenkamm-Zielgelände gibt es nun die Ministreif – ein Hindernisparcours als Nachbildung der „langen Streif“. © medialounge

Weltcuphauch

Zur weltbekannten Skiabfahrt Kitzbüheler Streif wurde nun die Parallelstreif errichtet.

60 weltberühmte Pisten mit insgesamt 170 Kilometern, das spektakulärste Weltcuprennen der Welt und viel Prominenz machen Kitzbühels „ruhmreiche Legende“ aus. Die Kitzbüheler Streif ist die wohl bekannteste Skiabfahrt der Welt, aber aufgrund ihrer Steilheit und Gefährlichkeit nur als Variante befahrbar. Damit Skifans den ganzen Winter über stets den Weltcuphauch der Originalstrecke um sich spüren, wurde eine Parallelstreif zum bestehenden Mittelteil der Rennstrecke errichtet. Diese ist um einige Schlüsselstellen entschärft und auch dann geöffnet, wenn die Rennstrecke gesperrt ist, also auch während der mehrwöchigen Vorbereitungen und dem Abfahrtsrennen auf der Streif selbst. Nach der Ausfahrt aus dem Steilhang, einem der schwierigsten Teile der Abfahrtsstrecke, führt die Parallelstreif ganz nah am Gleitstück unterhalb der Speicherseen bis in den Super-G-Starthang oberhalb der Seidlalm. Nach der Seidlalm mündet sie beim verbreiterten Lärchenschuss wieder in die Originalstrecke. Die Hausbergkante und der Zielschuss werden wie bisher über den Ganslernhang umfahren. Beide Strecken enden im Hahnenkamm-Zielgelände, wo nun zusätzlich eine Ministreif kleine Skistars in Schuss bringt: Der kurze Hindernisparcours auf der Übungswiese ist eine Nachbildung der „langen Streif“ – natürlich mit Zeitmessung. Die kleinen Skiläufer bezwingen hier die Mausefalle und heben beim Seidlalmsprung ab. Die Ministreif und das dazugehörige Förderband sind, wie übrigens alle Übungslifte im Tal, kostenlos ohne Skipass nutzbar.

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