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Martin Lugger

© Martin Lugger

Der Weg ist das Ziel

Die Felbertauernstraße mitten durch den Nationalpark Hohe Tauern ist die landschaftlich reizvollste Strecke für Urlauber, die es in den Süden zieht. Im Frühling und Frühsommer heißt es: Straße frei zum „Wasserfall-Watching“.

Wer den Frühling bzw. den Frühsommer für einen Kurztrip in den Süden nutzt, kann auf der Felbertauernstraße dem Schnee beim Schmelzen zuschauen. Wenn es wärmer wird, schießen unzählige kleine Wasserläufe die steilen Berghänge hinab, die links und rechts den Alpen- Highway säumen. Auch die fünf großen Wasserfälle rund um dem Schleierwasserfall, die man nach dem Südportal bewundern kann, sind jetzt besonders gut zu sehen. Das liegt auch daran, dass das Panorama nur durch einen Tunnel unterbrochen wird. "Staunen statt Stauen" - das war schon jeher das Motto aller Urlauber, die seit 1967 auf dem Weg nach Ost tirol, Kärnten oder weiter nach Ita­lien die Felbertauernstraße nutz­ten. Die mit 36 Kilometern kürzes­te Nord-Süd-Verbindung zwi­schen Mittersill im Salzburger Land und Matrei in Osttirol führt durch eine wahre Bilderbuch-Ge­birgslandschaft: Über hundert Dreitausender säumen insgesamt die Strecke, darunter der König Großglockner und die Venediger­gruppe.