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Florenz - La bella – ein Gesamtkunstwerk

Zwischen den Hügeln der Toskana am Ufer des glitzernden Arno erscheint eine altehrwürdige Stadt, deren Name gleichermaßen Kunst und Macht ausstrahlt. Willkommen in der Welthauptstadt der Renaissance. Willkommen in Florenz. Ein Reisebericht von Fenja Fecht.

Florenz war eine der Städte auf meiner kurzen Reise durch die Toskana, auf die ich mich am meisten gefreut habe. Zu oft habe ich in Filmen und Reiseberichten schon die einprägsame Skyline der toskanischen Hauptstadt gesehen. Meine Erwartungen waren dementsprechend mehr als hoch – und wurden nicht enttäuscht.

Große Werke und berühmte Taten hoben ihr Ansehen bis in den Himmel. Im Gegensatz zu vielen anderen italienischen Städten ist die toskanische Metropole am Arno ein eher unbedeutender Ort bei den Etruskern sowie auch später bei den Römern. Zwar gründete niemand Geringeres als Cäsar selbst im Jahre 59 vor Christus unterhalb der etruskischen Siedlung Fiesole die kleine Veteranenkolonie „Florentia", ihr Aufschwung kam jedoch erst später. Anzumerken ist allerdings, dass der Name – Latein für „Die blühen möge" – bereits Großes erahnen lässt. Die entscheidende Geschichte der Stadt beginnt schließlich im zweiten Jahrtausend nach Christus, in dem früh eine Stadtrepublik entsteht. Die florentinische Unternehmerfamilie Medici, die sich auf allen erdenklichen Ebenen rund um das Mittel- meer betätigt, Päpste und Throne installiert und schon bald zu einer der mächtigsten Familien Europas zählt, lässt Florenz erblühen.