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Curaçao entdecken: Die schönsten Hotels, Strände & Sehenswürdigkeiten

Wer den melodisch klingenden Namen Curaçao hört, denkt vermutlich automatisch an ein exotisches Strandparadies. Doch wo genau sich dieses auf dem Globus befindet und was die Insel außer herrlichem Wetter, Strand und Meer zu bieten hat, das können wohl die wenigsten Personen beantworten.

Glücksspielfans werden damit sicher direkt Curaçao Casinos in Verbindung bringen. Denn da es als ehemalige Kolonie weiterhin einen Teil des niederländischen Königreichs bildet, dürfen Online Casinos dank der dort ausgestellten EU-Glücksspiellizenz auch auf deutschem Boden legal agieren. Wer sich hingegen gerne zuhause Cocktails mixt, denkt bei Curaçao schätzungsweise zwangsläufig an den tiefblauen Orangen-Likör aus dem Spirituosenregal.

Davon einmal völlig abgesehen steht Curaçao selbstverständlich für so viel mehr. Daher gibt es zahlreiche gute Gründe, sich etwas genauer mit diesem Ferienziel und seinen Reizen zu beschäftigen.

Interessante Fakten über Curaçao

Zugegeben – der kleine Inselstaat zählt sicher nicht zu den bekanntesten Traumzielen, dafür machen ihm große Namen wie die Malediven, die Seychellen oder Mauritius zu viel Konkurrenz. Das ist aber auch wiederum gut so – denn für den großen Ansturm an Touristen ist das gerade einmal 444 km² kleine Curaçao nun wirklich nicht gemacht.

Es liegt in der Karibik nördlich des südamerikanischen Kontinents und zählt zu den niederländischen Antillen. Nach Venezuela sind es gerade einmal rund 60 Kilometer, weshalb die Insel auch gerne für Tagesausflüge oder Wochenendreisen von nahegelegenen Orten am Festland angesteuert wird.

Wenn von den so genannten ABC-Inseln die Rede ist, so setzen sich diese aus Aruba, Bonaire und Curaçao zusammen, die alle ganz nah beieinander und zudem fast auf einer Linie liegen. Allerdings folgt ihre geografische Anordnung nicht dem Alphabet. Ganz im Westen kommt zuerst Aruba, dann Curaçao, im Osten schließlich Bonaire.

Das Eiland wird von knapp 160.000 Menschen bewohnt, die meisten davon leben in der Hauptstadt Willemstad. Zum Staatsgebiet gehört auch ein kleines unbewohnte Inselchen im Süd-Osten, das als Klein Curaçao bezeichnet wird.

Die niederländische Kolonialherrschaft ist nach wie vor sichtbar, beispielsweise in der hübschen, von Pastelltönen bestimmten Architektur von Willemstad, welche an die Kaufmannshäuser von Amsterdam erinnert. Als autonomer Staat innerhalb des Königreichs der Niederlande wird mit einer eigenen Währung bezahlt, dem Antillen-Gulden. Zudem herrscht hier die kreolische Sprache Papiamentu vor, obgleich Niederländisch als Amtssprache gilt und man überdies auch Spanisch und Englisch hört.

Ein unterschätztes Juwel

Allein durch die einmalige Lage im karibischen Meer ist Curaçao von Natur aus mit wundervollem Klima, Kokospalmen an weißen Sandstränden und türkisfarbenem Meer gesegnet. In diesen Breitengraden flacht der Untergrund sanft ab, weshalb das Wasser sehr seicht und warm ist. Und auch vor einer stürmischen Brandung braucht man sich nicht zu fürchten, tatsächlich liegt das Meer an den meisten Stränden sehr ruhig da.

Im tieferen Gewässer befinden sich bunte ausgedehnte Korallenriffe, in denen eine artenreiche Tierwelt zuhause ist. Mit Sichtweiten von bis zu 50 Metern im klaren Wasser stellen sie ein wahres Eldorado für Schnorchler und Taucher dar.

Leidenschaftliche Badeurlauber können an unzähligen Buchten und Stränden die Sonne genießen, während Kulturinteressierte vor allem in Willemstad voll auf ihre Kosten kommen, das durch die St. Anna-Bucht in zwei Hälften untergliedert wird. Ein großer Teil der Stadt wurde als UNESCO-Weltkulturerbe geschützt. Hier ist die Geschichte des Sklavenhandels weiterhin nachvollziehbar, welche die Antillen stark geprägt hat. Und auch an einzigartigen Bauwerken wie der Königin-Emma-Pontonbrücke oder der Mikvé-Israel-Emanuel-Synagoge mit ihrem charakteristischen Sandboden fehlt es nicht.

Gleichzeitig ist der so typisch holländische Flair spürbar und mischt sich doch gleichzeitig mit dem Einfluss vieler weiterer kultureller Wurzeln. Die heutigen Bewohner Curaçaos setzen sich aus über 50 Nationalitäten zusammen, was sich selbstverständlich ebenfalls in der Musik und der Küche des Landes niederschlägt.

Die besten Unterkünfte vor Ort

An schicken Clubs uns Resorts fehlt es auf der Insel ganz sicher nicht. Doch auch naturnahe Eco-Hotels oder gemütliche Unterkünfte im Stadtkern gibt es zuhauf. Die Frage ist vielmehr, auf welche Ecke man sich konzentrieren möchte, also ob man eher ausschweifendes Nachtleben oder Ruhe sucht.

Den meisten Trubel findet man in Pietermaai, das für seine bunt angestrichenen Häuser und lebendige Gastronomie-Szene bekannt ist. Bei Nacht kann man hier bestens durch die Bars ziehen. In Jan Thiel im Südosten der Insel finden sich indes unzählige Sportmöglichkeiten, selbst für Windsurfer gibt es hier die passenden Bedingungen.

Dagegen ist der Distrikt Bapor Kibra für seine touristischen Attraktionen und den beliebten Mambo Beach Boulevard bekannt. In Westpunt, dem nordwestlichsten Flecken Curaçaos, liegen schließlich die einsamsten Strände inmitten von unberührter Natur.

Aktuell am beliebtesten sind diese ausgefallenen Hotels:

  • Das BijBlauw Boutique Hotel in Willemstad: Es verspricht Charme, einen stylischen Einrichtungsstil und Blick direkt aufs Wasser.
  • Das Papagayo Resort in Jan Thiel: Diese hochpreisige Option bietet Suiten in einzelnen Bungalows rund um herrliche Außenanlagen. Die Einrichtung ist imposant und sehr farbenfroh.
  • Renaissance Wind Creek Curaçao Resort: Die Einrichtung ist edel und clean, die Lage direkt am Eingang zur St. Anna-Bucht dafür umso beeindruckender.
  • Bario Hotel: Wer koloniales und zugleich familiäres Ambiente in den quirligen Straßen von Willemstad sucht, ist hier genau richtig.
  • The Royal Sea Aquarium Resort: Die Anlage liegt auf einem eigenen Inselchen im Teil Babor Kibra, das es sich mit dem berühmten Sea Aquarium als Attraktion teilt.

Die Strände und Highlights der Insel

Aus insgesamt mehr als 35 Stränden den hübschesten auszusuchen, ist wohl fast unmöglich. Gemeinsam haben sie alle, dass sie sich wunderbar in die zerklüftete Landschaft einfügen und sich hervorragend zum Baden eignen. Während manche Strände komplett gratis sind und vor allem von Einheimischen an den Wochenenden belagert werden, wird für andere eine Eintrittsgebühr von einigen Euro pro Tag erhoben. Dafür findet man im Gegenzug Toiletten und sonstige Annehmlichkeiten vor.

Sehr bekannt sind die Strände Big Knip und Little Knip an der Nordwest-Spitze. Hier und an vielen anderen Stellen haben Sie die besten Voraussetzungen, Wassersport zu betreiben.

Wer auch an Land sportlich aktiv sein möchte, kann ausgiebig Mountainbike fahren, wandern, klettern, reiten oder golfen. Es locken Nationalparks, die Hato-Höhlen und Touren per Quad, außerdem ist das Sea Aquarium ein Besuchermagnet. Das Mini-U-Boot der Substation Curaçao nimmt seine Insassen währenddessen mit in 130 Meter Tiefe.

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