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Chefpatissier Josef Haslinger und Foodbloggerin Cooking Catrin präsentieren Osterrezepte mit dem berühmten Stroh-Aroma wie den klassischen Kranzkuchen. © STROH

Genussvolle Ostern ganz klassisch

Rechtzeitig vor Ostern gibt es auf reiseaktuell.at kulinarische Köstlichkeiten mit dem typischen Stroh-Aroma, kreiert von Chefpatissier Josef Haslinger, Meinl am Graben in Wien und der Kärntner Foodbloggerin Cooking Catrin.

Ostern, ohne bunte Ostereier, Schokoladehasen und traditionelles Ostergebäck ist natürlich undenkbar. Hierzulande gibt es aber auch regionale Gerichte die hauptsächlich in der Osterzeit zubereitet werden. Für alle motivierten Bäcker, die gerne mit Selbstgemachtem überraschen, hat Stroh Rezepte von Kärntner Küchenklassikern wie Mohnbutter oder Reindling gemeinsam mit Cooking Catrin (www.cookingcatrin.at) erstellt, die bei keiner Osterjause fehlen dürfen. Der Stroh 80 verleiht den Speisen durch sein typisches Aroma den für uns gewohnten und liebgewonnenen Geschmack, den wir aus unserer Kindheit kennen und auch mit jedem Bissen wieder erwarten.

Josef Haslinger, Chefpatissier Meinl am Graben in Wien hat zu dem traditionellen Osterkranz-Rezept aus Germteig noch eine Alternative für Germ-Allergiker geschaffen. Für seine Mehlspeisen verwendet er stets regionale Produkte, denn nur das harmonische Zusammenspiel von unterschiedlichen Aromen und Konsistenzen lassen seine Kreationen zu einem gelungenen Geschmackserlebnis werden. Stroh Inländerrum ist fixer Bestandteil der Zutatenliste dieser beliebten österlichen Rezepte. Ein Allrounder, der durch seinen typischen Geschmack vielen Süßspeisen die besondere Note verleiht und aus der österreichischen Backkultur nicht mehr wegzudenken ist.

Seit nun 185 Jahren überzeugen die Spirituosen aus dem Hause Stroh durch ihren authentischen und aromatischen Geschmack. Heute ist Stroh Inländer Rum eine international bekannte Spirituosen-Spezialität, die ihren Platz in den Küchen und Bars in mehr als 40 Ländern gefunden hat. Stroh wird nach wie vor in Österreich nach geheimer Rezeptur der Familie Stroh produziert. Stroh ist eine weltweit berühmte Marke, die für österreichische Genusskultur und Lebensart steht.

In diesem Sinne: Frohe Ostern und gutes Gelingen!

TRADITIONELLE KÄRNTNER MOHNBUTTER - Rezept von Foodbloggerin Cooking Catrin

Zutaten (für eine Butterrolle = sechs Scheiben)

  • 250 Gramm Butter
  • 90 Gramm gemahlener Mohn
  • Zwei Esslöffel Honig
  • Mark einer Vanilleschote
  • Eine Packung Vanillezucker
  • Ein gestrichener Teelöffel Zimt
  • Vier Zentiliter Stroh 80
  • Zwei Esslöffel heißes Wasser (oder zwei Esslöffel Stroh 80 - je nach Belieben)
  • Zwei Esslöffel Rosinen

Zubereitung

Rosinen in etwas Wasser einweichen, nach einer Viertelstunde gut ausdrücken, sehr fein hacken und mit Rum vermischen. Weiche Butter in einem Rechteck viereckig ca. einen Zentimeter dick auf Backpapier streichen. Anschließend für 30 Minuten in den Kühlschrank geben. Mohn, Zimt, Honig, Vanille und Rosinen in einer Schüssel mit zwei Esslöffel Wasser verrühren. Die Mohnmasse darauf verteilen zu einer festen Rolle eindrehen. Für mind. zwei Stunden im Kühlschrank fest werden lassen.

Die Mohnbutter ist eine traditionelle Spezialität aus Kärnten, passt besonders gut zum Kärntner Reindling oder auch auf das Osterbrioche und darf bei keiner typischen Kärntner Osterjause fehlen. 

KÄRNTNER REINDLING - Rezept von Foodbloggerin Cooking Catrin

Zubereitungsdauer: 75 Minuten

Zutaten (für eine Gugelhupf Form = zwölf Portionen)

  • 500 Gramm glattes Mehl
  • 20 Gramm Germ / alternativ eine Packung Trockengerm
  • 250 Milliliter lauwarme Milch
  • Zwei Eier
  • Ein Eidotter
  • 70 Gramm Staubzucker
  • Eine Packung Vanillezucker (entspricht 18 Gramm)
  • Ein halber Teelöffel Zitronenzesten

Für die Fülle

  • Drei Esslöffel Butter
  • Fünf Esslöffel Zucker
  • Zehn Esslöffel Stroh 60 oder Stroh 80
  • Ein Teelöffel Zimt
  • 25 Gramm Rosinen

Zubereitung

Einen Germteig zubereiten. Dafür das Mehl in einer Schüssel mit dem Germ vermischen. Wird frischer Germ verwendet diesen mit der lauwarmen Milch verrühren. Die Milch, Eier, Eidotter, Zucker, Staubzucker und Zitronenschale unterrühren. Den Teig für ca. 30 Minuten an einem warmen Ort stehen lassen, bis sich die Teigmasse verdoppelt hat.

Den Ofen auf 175 Grad Umluft vorheizen. Anschließend den Teig nochmals kurz durchkneten und rechteckig auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen. Für die Füllung alle Zutaten in einen Topf geben und kurz einköcheln lassen. Die Fülle gleichmäßig auf dem ausgerollten Teig verteilen. Den Teig einrollen, anschließend zu einem Kranz formen und in eine gefettete, mit Zucker ausgestreute Gugelhupfform geben. Nochmals kurz aufgehen lassen. Im vorgeheizten Ofen bei 175 Grad Umluft für 45 Minuten backen.

KRANZKUCHEN MIT RUM-ZWETSCHKEN - Rezept von Josef Haslinger, Chefpatissier Meinl am Graben in Wien

Zutaten 

  • Germteig
  • 100 Gramm Dörrzwetschken (in Stroh 40 eingelegt)
  • Zerlassene Butter
  • Zimt-Kristallzucker-Mischung

TIPP: Am besten legt man die Dörrzwetschken schon mehrere Tage vorher ein, damit sie Zeit haben, sich mit dem Stroh-Aroma vollzusaugen. Alternativ zu den Dörrzwetschken können auch Rosinen verwendet werden.

Feiner Germteig - Zutaten

  • 500 Gramm glattes Mehl
  • 100 Gramm Zucker
  • 100 Gramm Butter
  • 40 Gramm frische Germ
  • 5 Gramm Salz
  • 250 Milliliter Milch
  • Ein Ei
  • Drei Eidotter
  • Vanillezucker
  • Geriebene Zitronenschale

Zubereitung Germteig

Es ist ratsam, dass alle Zutaten bei Zimmertemperatur verwendet werden und dass die Milch angewärmt wird, damit sich die Germ besonders schnell entwickelt. Alle Zutaten in der Küchenmaschine zu einem glatten Teig verarbeiten und anschließend mit einem feuchten Tuch abdecken und gehen lassen. Nachdem der Teig sein Volumen vergrößert hat, kann er weiterverarbeitet werden.

Zubereitung Kranzkuchen

Während der Germteig das erste Mal geht, die Dörrzwetschken in kleine Stücke schneiden. Die Kranzform mit zerlassener Butter bepinseln und anschließend mit dem Zimtzucker ausstreuen. (Beim Backen verwandelt sich der Zucker in einen geschmackvollen Karamell.)

Den aufgegangenen Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche in drei sieben Millimeter dicke Rechtecke ausrollen. Jeweils mit zerlassener Butter bestreichen und mit etwas Zimtzucker bestreuen. Die marinierten Dörrzwetschken gleichmäßig darauf verteilen und die Teigstücke einrollen. Die Rollen flechten und in die Kranzform legen; dabei sicherstellen, dass sich die Enden berühren und kein Spalt dazwischen entsteht. Den Kranz ein weiteres Mal 40 bis 45 Minuten gehen lassen. Danach die Oberseite mit zerlassener Butter bestreichen und mit Zimtzucker bestreuen. Den Kranz­kuchen im Rohr bei 170 Grad ca. 60 Minuten backen.

Alternativer Teig für Germ-Allergiker

Wer Germ nicht verträgt, dem sei folgende Variation ans Herz gelegt.

Zutaten

  • 250 Gramm Dinkelmehl
  • 50 Gramm Zucker
  • 50 Gramm Butter
  • 7 Gramm Weinsteinbackpulver
  • 5 Gramm Salz
  • 125 Milliliter Milch
  • Zwei Eidotter
  • Vanillezucker
  • Abgeriebene Zitronenschale
  • Rumrosinen

Zubereitung

Alle Zutaten außer den Rumrosinen in einer Küchenmaschine zu einem Teig verarbeiten. Dann die Rumrosinen sanft einarbeiten. Eine Kastenform mit zerlassener Butter ausfetten und den Teig hineingeben. Wundern Sie sich nicht, der Teig ist im Vergleich zu einem Germteig recht klebrig. Die Oberfläche mit zerlassener Butter bepinseln und mit Zucker bestreuen.

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