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Klettertrip nach Malta: Ganzjährig beste Bedingungen

Sonnenstrahlen, Kalkfelsen und kühles Nass für „Aufsteiger“ aller Niveaus

Die Kletter- und Boulderhallen sind hierzulande noch geschlossen und so mancher Kletterfan sehnt sich gerade jetzt wieder nach dem „echten“ Erlebnis am Fels. Malta lädt mit idealen Bedingungen dazu ein: Den Frühlingswind in den Haaren, den rauen Felsen unter den Händen und eine malerische Naturlandschaft zu Füßen – so ansprechend lockt das schöne Inseltrio aus Malta, Gozo und Comino Freunde des Klettersports an. Bei über 300 Sonnentagen im Jahr ist schlechtes Wetter eine Rarität und der kleine Archipel liegt nur etwas mehr als zwei Flugstunden von Österreich entfernt – toll für eine sportliche Auszeit in der Sonne!

Geheimtipp das ganze Jahr

Besonders schön sind die Kletterrouten im Frühling ab April oder im Herbst bis Oktober, bei angenehmer Wärme statt Sommerhitze. Malta als Kletterdestination gilt noch als Geheimtipp. Doch auch im Sommer ist dieser Sport auf dem Mittelmeerarchipel möglich, da man auf der Insel auch bei höheren Temperaturen von einer angenehmen Brise umschmeichelt wird. Selbst im Winter lassen sich die Felsen gut erklimmen, da die Temperaturen nicht so stark wie auf dem europäischen Festland sinken und sie auch nach einem der seltenen Regenschauer schnell trocken.

Beste Bedingungen: Routen für Anfänger bis Wettkämpfer

Auf Malta und Gozo kann jeder Kletterfan nach Belieben eine Tour für seinen Geschmack finden: Ob Bouldern oder Freiklettern, Deep Water Soloing oder knackig-kurze Routen oder längere Mehrseillängentouren – die Inseln bieten für jeden Kletterer den passenden Spot. Die Felsstruktur an der Küste selbst besteht aus Kalkstein: Dieser weist eine einmalige Griffigkeit auf. Der Stein ist außerdem kaum abgegriffen, da das Inseltrio Malta, Gozo und Comino bei Boulder- und Kletterfans noch immer wenig bekannt ist.

Circa 1.500 Routen sind für alle Niveaus von Anfänger bis um Wettkampferprobten dabei, darunter rund 500 Sportkletter-Routen in 21 Gebieten für erfahrene und ambitionierte Kletterer. Durchschnittlich lassen sich die meisten Routen im sechsten Schwierigkeitsgrad der UIAA auf der zwölfstufigen Skala der Union Internationale des Associations d'Alpinisme UIAA einstufen, doch weniger Geübte können sich bereits an Routen ab Level vier versuchen. Einsteiger freuen sich besonders über die gute Absicherung der vorgebohrten Routen. Geübten Sportlern stehen auch anspruchsvolle Mehrseilrouten, Überhänge oder Traversen an den Klippenwänden zur Verfügung. Selbst Experten dürfen ihr Können im Achter-Bereich und einigen Neunern mindestens eine Woche lang ausprobieren. Liebhaber des Trad Climbings kommen auf ihre Kosten und können sich mit Schlingen, Keilen und Friends selbst absichern. 

Drei Kletterclubs vor Ort unterstützen bei den Vorbereitungen, bieten geführte Touren und geben gerne Tipps zur Planung der Klettertouren im Voraus: Der Malta Climbing Club, welcher im Jahr 2011 die erste Malta Climbing Competition ausrichtete, sowie der Malta Rock Climbing Club und auf Gozo die Gozo Climbing Association.

Klettertouren überall: vom Inland bis zur Küste

Die Insel ist nur 27 Kilometer lang und 14,5 Kilometer breit. Durch die kurzen Wege liegen die Startpunkte in geringer Entfernung. So lassen sich beispielsweise alle Klettergebiete der Hauptinsel Malta mit dem Mietwagen innerhalb von 30 Minuten erreichen. Kletterfans, die die Abwechslung mögen, können also sehr viele verschiedene Klettergebiete in kurzer Zeit erkunden. In der Regel sind die Zustiege in maximal 15 Minuten Fußweg zu bewältigen. Hinzu kommt: Da die Klettergebiete über den gesamten Archipel von den Küsten bis ins Landesinnere verteilt sind, lassen sich die Touren ganz einfach dem jeweiligen Stand der Sonne anpassen.

Die überall vorherrschenden Kalksteinfelsen bieten Kletterrouten, die sowohl an den imposanten Steilküsten als auch im traumhaften Inland liegen – Sportler bekommen so verschiedensten Landschaften zu sehen. Die Südküste Maltas bietet unzählige Möglichkeiten, bspw. das Klettergebiet Ix-Xaqqa mit Mehrseillängen-Routen und fantastischen Ausblicken. Weitere Highlights in der Nähe sind der Park Wied Babu und das nicht weit entfernte Klettergebiet Irdum Irxaw an der Nordküste. Es wartet mit toller Aussicht, geraden Wänden und teilweisen Überhängen auf experimentierfreudige Kletterfreunde. Im Landesinneren lockt das Gebiet Victoria Lines besonders Fans des Höhlenkletterns.

Auf der kleinen Nebeninsel Gozo, die mit besonders vielen Attraktionen für Outdoor-Sportler aufwartet, laden weitere acht Klettergebiete mit diversen Topographien zum Klettern ein. Beliebte Spots sind das Felsentor Wied il-Mielah und die dramatischen Steilküsten des Canyons Wied Hazira nahe der Badebucht Mgarr ix-Xini mit unzähligen Routen für jeden Geschmack. Im Westen hat das Kletterurgestein Stevie Haston die „Underworld“ erschlossen. Die Felshöhle weist mit 55 Metern eines der längsten Dächer der Welt auf. Es werden stetig neue Routen erschlossen, Informationen zu weiteren Strecken und Schwierigkeitsgraden befinden sich daher in aktuellen Kletterführern.

Coole Kombi: Steiler Fels und kühles Nass

Wer Wasserspaß, Felsklettern und den Adrenalinkick miteinander verbinden möchte, der kann sich vor allem zum Deep Water Soloing (DWS) an die Felsen wagen. Nach der Konzentration, die das Free-Solo-Klettern erfordert, oder der Anstrengung an senkrechten Klippen und Überhängen über dem Mittelmeer lockt eine Erfrischung weiter unten, und man springt einfach in die erfrischenden Wellen. So ist das Inseltrio um Malta besonders für Liebhaber dieser klettertechnischen Variante zu empfehlen: Über 200 DWS-Routen sind bereits verzeichnet. Besonders schön: Den Sonnenuntergang am Horizont über dem Meer von einer Klippe aus beobachten – wild romantisch am Felsen und in unberührter Natur.

Viel Erlebnis fürs Geld

Auch praktisch: Das Budget muss für einen spontanen Aufenthalt nicht groß sein und Unterkünfte gibt es in jeder Kategorie vom Bed and Breakfast über Hotels, Ferienwohnungen und -häuser in jeder Preisklasse bis hin zum Luxusressort. Zudem ermöglicht die Landessprache Englisch eine einfache Verständigung vor Ort und die Teilnahme an geführten Touren. Malta hat als Währung den Euro, dadurch ist das Bezahlen unkompliziert.

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