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Daniel Zupanc

Bei den Schwarzschwanz-Präriehunden im Tiergarten Schönbrunn gibt es entzückenden Nachwuchs. © Daniel Zupanc

Nachwuchs im Tiergarten Schönbrunn

Vorsichtig strecken sie ihre Näschen aus dem Bau, knabbern Kräuter und spielen miteinander: Im Tiergarten Schönbrunn freut man sich über zweifachen Nachwuchs bei den Schwarzschwanz-Präriehunden.

Bereits am 1. April sind die beiden Jungtiere zur Welt gekommen, aber erst jetzt unternehmen sie die ersten Ausflüge aus dem Bau. "Präriehunde wiegen bei der Geburt nur etwa 15 Gramm, sind noch nackt, blind und taub. Die ersten Wochen wurden sie von ihrer Mutter im Bau versorgt, aber jetzt erkunden sie schon die Anlage", erklärt Tiergartendirektorin Dagmar Schratter. Auf den ersten Blick sehen Präriehunde wie heimische Murmeltiere aus, sie sind allerdings kleiner und schlanker.

Schwarzschwanz-Präriehunde leben sehr gesellig in Familienverbänden, die sich zu riesigen Kolonien zusammenschließen können. Ihre unterirdischen Bauten graben die graubraunen Nager tief in die Erde. Schratter: "Entdecken sie einen Feind wie einen Greifvogel, einen Fuchs oder einen Kojoten stoßen sie einen bellenden Ruf aus. Damit warnen sie die ganze Kolonie und alle Tiere können unter die Erde flüchten. Von diesem bellenden Laut stammt auch ihr Name." Gefährdet sind Schwarzschwanz-Präriehunde derzeit noch nicht. Doch ihr Lebensraum in der nordamerikanischen Steppe schwindet durch die intensive Landnutzung für Ackerbau und Viehwirtschaft zunehmend.

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