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Luzern Tourismus

Das Lucerne Festival gehört heute zu den wichtigsten Festivals weltweit und zieht jedes Jahr Klassik-Stars aus der ganzen Welt nach Luzern. © Luzern Tourismus

Sternstunden der Klassik

Ob Orchester und Dirigenten, das Kultur- und Kongresszentrum KKL von Stararchitekt Jean Nouvel oder der herrliche Ausblick: Es gibt viele Gründe, sich in das Lucerne Festival zu verlieben.

Die Liebesgeschichte des Lucerne Festival beginnt mit Richard Wagner: Die Anfänge des Festivals gehen zurück auf das Jahr 1938, als unter der Leitung von Arturo Toscanini erstmals ein Konzert im Tribschen stattfand, dem ehemaligen Wohnhaus des Komponisten. Richard Wagner bewohnte das Haus zwischen 1866 und 1872 und war fasziniert von der Stadt Luzern, dem See und den Bergen. Die Schönheit der Landschaft bezeichnete er als "wahre Wunderwelt". Das Landhaus Tribschen, in dem Wagner eine Vielzahl seiner Werke schuf, kann heute als Museum besichtigt werden.

Seit der ersten Ausgabe vor Wagners Landhaus, die nur zehn Konzerte umfasste, hat sich viel verändert. Das Lucerne Festival gehört heute zu den wichtigsten Festivals weltweit und zieht jedes Jahr Klassik-Stars aus der ganzen Welt nach Luzern. Das Programm im Sommer umfasst inzwischen über 100 Konzerte. 1988 wurde das Sommer-Festival um eine Osterausgabe ergänzt, die sich der sakralen Musik widmet. Das Herbst-Festival Am Piano konzentriert sich seit 1998 ausschließlich auf Tasteninstrumente.

Mit dem Ende der 1990er-Jahre eröffneten Kultur- und Kongresszentrum KKL ist die Liebesgeschichte um ein Kapitel reicher: Die Luzerner sind stolz auf das architektonische Meisterwerk von Stararchitekt Jean Nouvel direkt am Vierwaldstättersee. Das KKL vereint Konzertsaal, Kongresszentrum und Kunstmuseum unter einem Dach - mit dem Lucerne Festival als jährlichem Höhepunkt. Die Akustik des Konzertsaals, entworfen vom New Yorker Architekten und Akustiker Russell Johnson, gilt nach wie vor als weltweit führend.

Seit 1999 prägt Intendant Michael Haefliger das Lucerne Festival mit seiner künstlerischen Handschrift. Die Liebe zur klassischen Musik wurde dem Sohn des Schweizer Tenors Ernst Haefliger und studierten Violinisten quasi in die Wiege gelegt. Als künstlerischer Leiter gründete er mit dem 2014 verstorbenen Claudio Abbado ein eigenes Festival-Orchester sowie mit Pierre Boulez eine Akademie und setzt sich für die Förderung des Nachwuchses ein.

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