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Mathäus Gartner

© Mathäus Gartner

Verantwortungsbewusster Winterurlaub am Wilden Kaiser

Der Winter steht vor der Tür – und die Berge rufen. Ein perfekter Ort für eine Auszeit in der Natur ist der Wilde Kaiser: Die Region zählt einerseits zu den Top Skidestinationen, zieht aber auch Fans von sanftem Winterurlaub an. Denn hier ist die ideale Mischung aus Entspannung, kulinarischem Genuss und vielseitigen Aktivitäten geboten.

Die Grüne Anreise als Startschuss der Auszeit

Meist ist die Anreise mit dem Auto in den Urlaub mit Stress und Stau verbunden. Insbesondere an den Wochenenden kommen Tourismusregionen aufgrund der An- bzw. Abreise von Gästen an ihre Belastungsgrenzen. Auch für die Umwelt ist der PKW eine Herausforderung: Das Auto erzeugt im Winterurlaub den weitaus größten Anteil an CO2. Dem wirken die Verantwortlichen der Ferienregion Wilder Kaiser mit ihrem Konzept für mehr Nachhaltigkeit entgegen. Durch vielseitige Angebote in der Region ist u.a. die bequeme Anreise mit der Bahn möglich. Die Orte Kufstein, Wörgl, St. Johann und Kitzbühel sind mit dem Zug aus Deutschland, Österreich oder der Schweiz kommend sehr gut erreichbar. Von den Bahnhöfen aus gibt es öffentliche Buslinien, die die Gäste zu ihrem Zielort bringen. Besonders praktisch: Mit der GästeCard nutzen Urlauber*innen die Busse kostenlos.

Zusätzlich belohnt ein attraktives Bonussystem verantwortungsbewusst Reisende. Der Transfer zur Unterkunft und zurück zum Bahnhof sowie die Mobilität vor Ort ist kostenlos, außerdem gibt es bei teilnehmenden Verleih-Services 10% Rabatt auf ausgeliehene Ski im Winter sowie auf Bikes im Sommer.

Lukas Krösslhuber, Geschäftsführer des Tourismusverbands Wilder Kaiser, betont die Wichtigkeit der „Grünen Anreise“ für die Region: „Die An- und Abreise unserer Gäste ist für mehr als 50 Prozent des CO2-Fußabdruckes ihres Winterurlaubs verantwortlich. Mit unserem Angebot ‚Grüne Anreise‘ wollen wir diesen Faktor reduzieren, indem wir neuen, bahnaffinen Gästen ein Angebot und unseren Stammgästen den Umstieg schmackhaft machen. Aufgrund der engen Skibustaktungen und dem Angebot der Gästekarte, die auch als Fahrkarte für die Linienbusse gilt, ist vor Ort kein eigenes Auto notwendig. Nur so können wir es schaffen, den Verkehr in der Region konsequent zu reduzieren, denn das ist nicht nur für die Lebensqualität aller hier lebenden, arbeitenden und urlaubenden Menschen ein zentrales Anliegen, sondern auch zum Schutz und Erhalt unserer wunderbaren Natur.“

 

Entschleunigung in der Natur

Einmal stressfrei am Wilden Kaiser angekommen, taucht man endgültig in die Entspannung ein. Zahlreiche Aktivitäten helfen dabei, einfach mal durchzuatmen und den Alltag hinter sich zu lassen. Eine schöne Winterwanderung durch die traumhafte Landschaft am Wilden Kaiser erdet wohltuend. Der Hintersteinersee besticht zu allen Jahreszeiten mit wunderschönen Aussichten und bei der Goinger Dorfrunde durch die malerische Kulisse kommt winterliche Stimmung auf. Auch bei einer gemütlichen Kutschenfahrt durch die idyllische Landschaft können sich Erholungssuchende einfach zurücklehnen und die Eindrücke ohne Anstrengung aufnehmen.

Wer es aktiver mag, kann zum Schneeschuhwandern aufbrechen und mithilfe des speziellen Schuhwerks auch tief verschneites Terrain abseits der normalen Pfade begehen.. Etwa bei einer geführten Schneeschuhtour mit den Wanderführer*innen, die die schönsten Plätze kennen. Oder beim Winterwandern in luftiger Höhe: Die Bergbahnen in den vier Kaiserorten sind nicht nur für Skifahrer*innen geöffnet, sondern führen auch Winterwandersleute auf traumhafte, präparierte Wege über den Wolken.

Eine winterliche Entschleunigung in der Natur am Wilden Kaiser ist von Dezember bis in den April hinein möglich. Outdoor-Aktivitäten gibt es in Hülle und Fülle und wem es draußen zu kalt wird, der wärmt sich in einer der charmanten Hütten und familiengeführten Gastwirtschaften bei einer Tasse heißer Schokolade wieder auf. Regionale kulinarische Köstlichkeiten setzen dem Heißgetränk gewissermaßen die Krone auf. Denn nur wer zwischendurch für ausreichend Stärkung sorgt, hat anschließend auch wieder genug Energie, um sich in der Winterwelt am Wilden Kaiser auszupowern.

 

Zu Gast im Wohnzimmer der Wildtiere

Bei aller Unternehmungslust und sämtlichen Winteraktivitäten gilt es eines nicht zu vergessen: Der Mensch ist nur zu Gast in der Natur, die im Winter zur Ruhe kommt. Daher ist es wichtig, diese Ruhe nicht zu stören und achtsam mit der Umwelt und ihren Bewohner*innen umzugehen. Denn manche Tiere wie Rehe, Hirsche oder Gämse schalten in der kalten Zeit in eine Art Energiesparmodus. Wird dieser durch die Unachtsamkeit von Wintersportler*innen unterbrochen, kann ein dadurch verursachtes erhöhtes Stresslevel der Tiere gefährliche Folgen haben und im schlimmsten Fall sogar den Tod bedeuten. Wer sich also bei seiner eigenen Auszeit in der Natur immer wieder bewusst macht, dass man im alpinen Raum zu Gast „im Wohnzimmer der Wildtiere“ ist, sich informiert und dementsprechend respektvoll verhält, setzt ein wichtiges Zeichen in Sachen Verantwortungsbewusstsein und Umweltschutz. Das Naturschutzgebiet Kaisergebirge dankt es euch!

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