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Rita Newman

Handwerk und Kulinarik gehen im Waldviertel Hand in Hand. Die ideale Gelegenheit, sich davon zu überzeugen, bietet eine Dreitagestour. © Rita Newman

Waldviertler Dreitagestrip-Tipp

Handwerkerinnen und Handwerker sowie Gastronominnen und Gastronomen setzen im südlichen Waldviertel auf Regionalität und Qualität. Viele Betriebe bieten spannende Einblicke hinter die Kulissen ihres künstlerischen Schaffens.

SONNENTOR im Waldviertel

Am ersten Tag unseres Handwerk- und Kulinarik-Trips begeben wir uns nach Friedersbach und lauschen den Worten von Kachelöfen- und Keramik-Koryphäe Martin Hrouza. Hier kann man auch gleich selbst Hand anlegen und versuchen, eine Figur zu kreieren – vielleicht tritt ja ein bis dato unentdecktes Talent in Erscheinung. Hat man genug getöpfert, liegt zwei Minuten entfernt das Faulenzerhotel Schweighofer, das sowohl für eine Pause als auch für eine Nächtigung bereitsteht. Weiter geht es nach Sprögnitz, das mit SONNENTOR eines der erfolgreichsten österreichischen Unternehmen beheimatet. SONNENTOR bietet Führungen in der Erlebniswelt an, hat das eigene Bio-Gasthaus Leibspeis' sowie Landlofts als Übernachtungsmöglichkeit vor Ort. Unweit von Sprögnitz entfernt liegt Zwettl, bekannt für gutes Bier und sein altehrwürdiges Stift. Als Einkehrgelegenheit sei an dieser Stelle das Wirtshaus im Demutsgraben ans Herz gelegt, am besten nach einem Abstecher zur Drechslerei Reiter. An warmen Sommertagen wird außerdem nicht mit Abkühlungsgelegenheiten gegeizt. In der Nähe befinden sich mit den Stauseen Ottenstein und Dobra nämlich gleich mehrere Gelegenheiten, ins kühle Nass abzutauchen. Sowohl das Hotel Restaurant Ottenstein respektive die Seehäuser Dobra mit Selbstversorger-Charakter bieten darüber hinaus herausragende Schlafgemächer – genauso wie das Hotel Schwarz Alm.

Mohn und Whiskey

Der zweite Tag unserer Tour durch das Waldviertel steht im Zeichen des Mohnes. Das Dorf Armschlag ist nämlich bis über die Grenzen als Mohndorf bekannt und hat zahlreiche Spezialitäten mit dem „schwarzen Gold“ als Hauptzutat in petto. Mohnnudeln sollten beim ortsansässigen Mohnwirt Neuwiesinger also auf jeden Fall verspeist werden, zu den eher ungewöhnlichen Kreationen zählt indes der Karpfen in Mohnkruste. Noch mehr Mohn gibt’s darüber hinaus gleich in der Nähe von Armschlag, im Mohndorf Gressl. Für den garantiert notwendigen Verdauungsspaziergang sei dann ein Abstecher zum Lohnbachfall empfohlen. Und in Roggenreith wird das adäquate Verdauungsgetränk bei einer Führung durch die Whiskey-Erlebniswelt Destillerie Haider verkostet. Ebenfalls spannende und flüssige Einblicke in den Betrieb gewähren die Wirtinnen und Wirte des Landgasthof Peilsteinblick samt hauseigener Wirtshausbrennerei und Veredelung der Waldviertler Kriecherl – umso besser, dass man hier auch übernachten kann. Weitere Unterkünfte in der Gegend sind die Wirtshausbrauerei Haselböck, das Hotel des Glücks – sogar mit eigenem Klettergarten – oder das Hotel zur Linde.

Sonnenuhren an der Ysper

Am letzten Tag empfiehlt sich eine Wanderung zwischen skurrilen Felsformationen der hinabplätschernden Ysper entlang. Für ein weiteres Mitbringsel sei die Werkstätte von Johann Jindra in Weiten empfohlen. Dessen Schlosserei hat sich auf die Fertigung von Sonnenuhren in allen möglichen Größen spezialisiert.

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