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Tiergarten Schönbrunn / Norbert Potensky

Das Männchen Manjul kam vor circa drei Monaten in den Tiergarten Schönbrunn. © Tiergarten Schönbrunn / Norbert Potensky

Die roten Pandas sind zurück

Zwei Monate lang wurde das Gehege der Roten Pandas im Tiergarten Schönbrunn umgestaltet. Nun ist alles fertig, und die Tiere konnten gestern einziehen.

Der gepflasterte Besucherweg, der die Anlage umgeben hatte, wurde abgetragen und die Grenzen des Geheges nach außen verschoben. Die Anlage ist nun mit 166 Quadratmetern um 64 Quadratmeter größer als vor dem Umbau. Durch den Platzgewinn konnte das Klettergerüst erweitert werden. Das Gehege wurde auch neu bepflanzt. Rote Pandas schätzen vor allem im heißen Sommer schattige Plätze und können sich zwischen den Blättern auch zurückziehen. Kein Wunder, die Heimat dieser scheuen Tiere sind Berghänge im östlichen Himalaya-Gebiet und Südwesten Chinas. Im Tiergarten lebt ein Pärchen dieser grazilen Tiere. Das Weibchen Mahalia ist letzte Woche 10 Jahre alt geworden. Das junge Männchen Manjul hingegen ist kurz vor den Umbauarbeiten in den Tiergarten gekommen und direkt in ein Ausweichquartier hinter den Kulissen eingezogen. Manjul können die Besucher somit nun zum ersten Mal sehen.

In zwei Transportkisten wurden Mahalia und Manjul in ihr Gehege übersiedelt. Mahalia hat ihr altes, neues Zuhause gleich wieder erkannt. Weitaus zaghafter als seine Artgenossin verhielt sich Manjul. Manjul, nepalesisch für "der Hübsche", kam vor etwa drei Monaten auf Empfehlung des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms (EEP) aus dem italienischen Zoo Parco Faunistico La Torbiera. Mahalia und Manjul hatten im Ausweichquartier Zeit, sich in Ruhe kennenzulernen und verstehen sich gut. Bleibt zu hoffen, dass die beiden auch für Nachwuchs sorgen. Denn im Freiland leben nur noch rund 10.000 Rote Pandas. Der Tiergarten Schönbrunn unterstützt das Red Panda Network, das sich um ihren Schutz bemüht, finanziell.

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