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Sofitel Vienna Stephansdom

Der umfassende Umbau des Sofitel Stephansdom bringt ein wenig Farbe in das Design des berühmten Architekten Jean Nouvel. © Sofitel Vienna Stephansdom

Facelift im Sofitel Stephansdom

Zwei Monate nach seinem Amtsantritt stellte der neue General Manager des Sofitel Stephansdom Peter Katusak-Huzsvar vor kurzem die weiteren Umbaupläne für das Hotel vor.

Seit dem 8. Jänner 2018 wird auf Hochtouren am umfangreichen Facelift aller 182 Zimmer und der Hotellobby gearbeitet.

"Ich liebe es, mit spannenden Herausforderungen konfrontiert zu sein. Daher freue ich mich sehr darauf, das Sofitel Vienna Stephansdom in eine neue und moderne Zukunft führen zu dürfen. Das derzeit laufende Facelift des Hauses eröffnet Chancen, die sich in meine persönlichen Visionen eines urbanen, stylischen und weltoffenen Sofitel Vienna Stephansdom einfügen. Mein erklärtes Ziel ist es, das eindrucksvolle Haus zum Lifestyle-Hotspot für Touristinnen und Touristen, aber vor allem auch für die Wienerinnen und Wiener zu machen.", sagt Peter Katusak-Huzsvar, seines Zeichens neuer General Manager des Sofitel Stephansdom.

Das neue Sofitel Stephansdom

Das 2010 von Stararchitekt Jean Nouvel designte Weiß-, Grau- und Schwarzschattierungskonzept erfährt eine behutsame Wandlung. Unter der Leitung des erfolgreichen Wiener Architekten Gregor Eichinger werden verschiedene Themen der Wiener Historie aufgegriffen, neu interpretiert und sanft in das bestehende Ambiente eingearbeitet:

  • Wandkunst nach traditionellen Keramikformaten aus der Monarchie, hergestellt nach den Originalmustern der Brüder Schwadron
  • Motive von bis dato nicht realisierten Stoffentwürfen aus den Archiven der Wiener Werkstätten
  • Anlehnungen an die schlichte und behagliche Eleganz des Wiener Biedermeier
  • Entwürfe der Gebrüder Thonet
  • BarTerre, ein neues kulinarisches Kleinod mit Terrasse

Das BarTerre und das Loft

Ab April wird ein für Wien gänzlich neues Bar-Restaurant-Konzept die Gastro-Szene nicht nur ergänzen, sondern vielmehr aufmischen. Die gastronomische Idee dazu kam von Carsten Kypke, Executive Chef des Hauses, unter dem Namen BarTerre: Eine moderne, offene Küche wird zum Gustieren einladen, hinter der Bar sollen exklusive Cocktails ausschließlich gerührt und im Glas aufgebaut werden. "Die Zeit des Bar-Shakers, der die Drinks brutal durchschüttelt, gehört meiner Meinung nach der Vergangenheit an", so Kypke.

Als Sahnehäubchen wird ein cooler Gastgarten, der sich in Richtung Donaukanal und City öffnen wird, die Gäste zum Verweilen einladen. Außerdem hält im BarTerre ein neuer Food-Trend in der Donaumetropole Einzug: "Poke Bowl". Von Hawaii ausgehend erobert dieser gerade in Höchstgeschwindigkeit die Top-Küchen dieser Welt. "Poke Bowl" ist ein Gericht aus rohem Fisch. Dieser wird, ähnlich wie in einem Tartar, grob geschnitten und mit asiatisch anmutenden Gewürzen wie Sesam und Soja-Sauce verfeinert. Hinzu kommen etwa Algen, Quinoa, Hirse oder Gemüse. In den USA hat dieses komplexe Superfood längst Fitnessteller & Co. in Pension geschickt. Im Sofitel Vienna Stephansdom wird eine österreichische Interpretation dieses Mega-Hypes, bei dem lokale Produkte, komplettiert von internationalen Raritäten, die Hauptrollen spielen sollen, etabliert.

Das Fine-Dining-Restaurant Das Loft samt seiner coolen Bar im 18. Stock des Hauses erfährt im Zuge des Facelifts nur kleine bautechnische Eingriffe. An der erfolgreichen Küchenlinie von Chefkoch Anton Gschwendtner wird nicht gerüttelt, zumal der 32-jährige Deutsche erst kürzlich mit großartigen zwei Gault-Millau-Hauben und sensationellen 90 A la Carte-Punkten ausgezeichnet wurde.

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