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Kraftvoll, modern und vielseitig

Kia präsentiert die neue Generation seines SUV-Flaggschiffs Sorento, die ursprünglich auf dem abgesagten Genfer Autosalon debütieren sollte, per Facebook-Livestream erstmals der europäischen Öffentlichkeit.

Die vierte Sorento-Generation mit neuem Außen- und Innendesign ist der erste Kia, bei dem die neue Midsize-SUV-Plattform des Herstellers zum Einsatz kommt. Diese Basis und die größere Karosserie machen den Neuling zu einem der geräumigsten und variabelsten SUVs mit drei Sitzreihen. In der neuen Generation wird der Sorento zudem erstmals mit elektrifiziertem Antrieb angeboten. Mit seinen zahlreichen neuen Assistenz- und Infotainment-Technologien übernimmt er in puncto Hightech die Spitzenposition in der Kia-Flotte. Seit seiner Einführung 2002 ist der Sorento ein zentraler Pfeiler der weltweiten Kia-Palette. Mehr als drei Millionen Einheiten wurden seither verkauft, davon rund 300.000 in Europa. Der neue Sorento für den europäischen Markt wird in Hwasung, Korea, produziert und ab dem dritten Quartal 2020 in Europa eingeführt. Dabei wird das Hybridmodell zunächst in ausgewählten Märkten angeboten. Eine Plug-in-Hybrid-Variante folgt Ende 2020. Die in Europa für alle Neufahrzeuge gewährte 7-Jahre-Kia-Herstellergarantie schließt bei elektrifizierten Modellen auch die Antriebsbatterie mit ein.

Ausgereiftes, selbstbewusstes Außendesign

Bei der Neuauflage des SUVs verfolgten die Designer das Ziel, die kraftvoll-robuste Ästhetik der früheren Sorento-Generationen beizubehalten, zugleich aber die Optik elegant zu veredeln und ihr eine sportliche Note zu geben. Während beim Vorgänger abgerundete Formen dominierten, ist das stilvolle neue Design durch schärfere Linien und Kanten geprägt. Hinzu kommen moderne geometrische Details und dynamisch verlängerte Proportionen. Das Resultat ist ein selbstbewusst und ausgereift wirkendes Design.

In der Frontansicht zeigt der Sorento eine neue Interpretation der "Tigernase", des Kia-typischen Kühlergrills. Er ist breiter und ausladender als beim Vorgänger und schließt die Frontscheinwerfer organisch mit ein. Ein charakteristisches Element des Frontdesigns ist auch das neue LED-Tagfahrlicht, das in die Scheinwerfer integriert ist und mit dem die unverwechselbare Linie nachempfunden wurde. Die scharfe Stoßfängerlippe wird durch einen Unterfahrschutz verstärkt, was die Robustheit der Front unterstreicht. Mit 1,90 Meter ist das neue Modell um 10 Millimeter breiter als der Vorgänger. Im Profil lassen die leicht veränderten Proportionen den neuen Sorento länger wirken, auch wenn er gegenüber der dritten Generation mit 4,81 Metern auch in der Länge nur um 10 Millimeter zugelegt hat.

Die neuen, vertikalen Rückleuchten ähneln denen des Kia Telluride und ziehen sich bis in die Seiten der Kotflügel. Die markanten horizontalen Karosserielinien des Heckdesigns greifen das klare, technische Erscheinungsbild der Front auf und lassen den Sorento in der Rückansicht besonders breit und imposant wirken. Der sportliche hintere Stoßfänger mit Doppelauspuff-Optik beinhaltet wie der vordere einen Unterfahrschutz, der die robuste SUV-Ästhetik untermauert.

Stilvolles Hightech-Interieur mit Premium-Materialqualität

Auch innen präsentiert sich der Sorento mit einem neuen, eleganten Design. Das edle, technikorientierte Interieur bietet intuitiv bedienbare Elemente, Materialien in Premium-Qualität sowie moderne Infotainmentsysteme und verfügt zugleich über das gewohnte großzügige Raumangebot, das den Kia-SUV schon seit der Einführung der ersten Modellgeneration auszeichnet. Markante Elemente des neuen Innendesigns sind zwei großformatige Displays: der 12,3-Zoll-Bildschirm des volldigitalen Kombiinstruments und der 10,25-Zoll-Touchscreen des Infotainment- und Navigationssystems in der Mitte des Armaturenbretts. Zu den Systemen, mit denen sich das Fahrerlebnis im neuen Sorento noch eindrucksvoller gestalten lässt, gehören ein leistungsstarkes BOSE Surround-Sound-System und eine Ambientebeleuchtung mit dezenten Downlights unter dem Armaturenbrett und in den Türverkleidungen. Zum noblen Flair des Innenraums tragen auch Lederbezüge sowie zahlreiche Metallapplikationen und geprägte, satinierte Oberflächen bei. Bei den Sitzbezügen haben die europäischen Käufer je nach Markt und Ausführung die Wahl zwischen schwarzem Stoff, verschiedenfarbigen Ledervarianten (einfarbig grau oder schwarz, zweifarbig schwarz/grau) und schwarzem, gestepptem Nappaleder (finales Angebot unter Umständen abweichend).

Leistungsstarker Hybridantrieb und moderner Diesel

Der Antriebsstrang des Sorento Hybrid kombiniert einen 1,6-Liter-Turbo-Benzindirekteinspritzer (T-GDI) mit einem 44,2 kW starken Elektromotor und einer 1,49-kWh-Lithium-Ionen-Polymer-Batterie. Das Gesamtsystem mobilisiert 169 kW (230 PS) Leistung sowie 350 Nm Drehmoment und bietet damit hohe Fahrleistungen bei relativ niedrigen CO2-Emissionen. Für eine optimale Kraftübertragung arbeitet das Hybridsystem mit einem Sechs-Stufen-Automatikgetriebe und einem ins Getriebegehäuse integrierten Elektromotor. Dieses Konzept ermöglicht, dass das Getriebe die volle Leistung von Verbrennungs- und Elektromotor parallel übertragen kann, so dass nur minimale Energieverluste auftreten. Das Ergebnis ist ein sehr agiles Beschleunigungsverhalten bei allen Geschwindigkeiten mit direktem Zugriff auf die verfügbare Batterieleistung bei höherem Tempo.

In Europa kann der SUV darüber hinaus mit einem neuen 2,2-Liter-"Smartstream"-Dieselmotor bestellt werden. Der Vierzylinder leistet 148 kW (202 PS) und bietet ein maximales Drehmoment von 440 Nm. Kia setzt hier sein neues Acht-Stufen-Doppelkupplungsgetriebe (8DCT) mit Nasskupplung ein, das so geschmeidig schaltet wie eine konventionelle Wandlerautomatik, zugleich aber eine höhere Kraftstoffeffizienz aufweist als ein herkömmliches achtstufiges Automatikgetriebe.

Mehr Fahrkomfort und Fahrstabilität, souveräner im Gelände

Dass der neue Sorento im Vergleich zum Vorgänger ein noch sichereres, komfortableres Fahrgefühl vermittelt und zugleich ein noch eindrucksvolleres Fahrerlebnis bietet, verdankt er vor allem der umfassenden Überarbeitung des Einzelradaufhängungsfahrwerks. Für die vierte Generation wurde auch die Geländefähigkeit des Sorento weiterentwickelt. Die Allradversionen verfügen über ein neues "Terrain Mode"-System, das den SUV auf schlammigem, sandigem oder verschneitem Untergrund zu besserer Traktion verhilft. Mit einem Drehregler an der Zentralkonsole lässt sich der Allrad-Modus einstellen, der den jeweiligen Bedingungen am besten entspricht. Dabei kontrolliert das System sowohl das Stabilitätsprogramm (ESC) als auch die Verteilung des Drehmoments an alle vier Räder. Außerdem passt es die Schaltzeiten des Getriebes an, um dem Sorento in den verschiedenen Fahrumgebungen zu Traktion zu verhelfen oder diese beizubehalten.

Neueste Assistenzsysteme samt ferngesteuertem Parkassistenten

Der neue Kia Sorento soll sowohl beim Insassenschutz als auch bei den aktiven Sicherheitsysstemen viele seiner Wettbewerber übertreffen. Je nach Ausführung steht eine breite Palette an modernen Fahrerassistenzsystemen (ADAS) zur Verfügung. Dazu gehört zum Beispiel ein Frontkollisionswarner (Forward Collision-Avoidance Assist, FCA) mit Fußgänger- und Radfahrererkennung. Das System erkennt auch Gegenverkehr beim Abbiegen an einer Kreuzung. Erhältlich sind darüber hinaus ein aktiver Totwinkelassistent mit Monitoranzeige (Blind-Spot View Monitor, BVM), Rundumsichtkamera (Surround View Monitor, SVM), Totwinkelwarner mit aktivem Lenkeingriff (Blind-Spot Collision-Avoidance Assist, BCA), intelligenter Geschwindigkeitsassistent (Intelligent Speed Limit Assist, ISLA), adaptive Geschwindigkeitsregelanlage mit Stop-and-go-Funktion (Smart Cruise Control, SCC with Stop&Go), navigationsbasierte Smart Cruise Control (Navigation-Based SCC, NSCC), Stauassistent (Lane Follow Assist, LFA), Müdigkeitswarner (Driver Attention Warning, DAW) und ein Autobahnassistent (Highway Driving Assist, HDA).

Mit dem Stauassistenten (Lane Follow Assist, LFA) bietet Kia eine "Level 2"-Technologie des autonomen Fahrens an. Das System erkennt die Fahrbahnmarkierungen und hält das Fahrzeug mittig in seiner Fahrspur. Darüber hinaus orientiert es sich mit Hilfe von Radarsensoren am vorausfahrenden Verkehr und übernimmt das Beschleunigen, Bremsen und Lenken, während der Fahrer das Fahrumfeld überwacht. Der Assistent arbeitet bei Geschwindigkeiten von null bis 180 Stundenkilometer.

Zu den weiteren Assistenzsystemen des Sorento gehören eine Rückfahrkamera mit Kollisionsvermeidungsassistent (Bremsfunktion, Rear View Monitor with reverse Parking Collision-Avoidance Assist, RVM mit PCA) und ein Querverkehrwarner hinten inklusive Notbremsfunktion (Rear Cross-Traffic Collision-Avoidance Assist, RCCA). Als erster Kia in Europa ist der SUV zudem mit einem automatischen Parkassistenten Plus (Remote Smart Parking Assist, RSPA) erhältlich. Damit kann der Fahrer seinen Sorento per Schlüsselanhänger fernbedienen und autonom aus einer Parklücke fahren lassen, um zum Beispiel das Einsteigen zu erleichtern, wenn ein anderes Fahrzeug zu nah am eigenen geparkt wurde. Der Parkassistent bremst den Sorento automatisch ab, wenn er hinter dem Fahrzeug ein anderes Auto, einen Radfahrer oder einen Fußgänger registriert.

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